Auf Deine Perspektive kommt es an ....

  • Wächst Dir gerade alles über den Kopf?
  • Fühlst Du Dich erschlagen von den vielen ungelösten Aufgaben?
  • Überfordert Dich die Flut an Informationen, Ereignissen und Erlebnissen?

ODER

  • Staunst Du, welche Grenzen Du für Dich gerade erweiterst?
  • Freust Du Dich über all' das, was Du tagtäglich schaffst?
  • Fühlst Du Dich im wahrsten Wortsinn er-füllt vom Reichtum Deines Lebens?

Kommen Dir einige Fragen bekannt vor? Welche hast Du Dir vielleicht schon einmal gestellt oder sind jetzt gerade aktuell für Dich? Und: nimmst Du Unterschiede zwischen den oberen und den unteren Fragen wahr? In welcher Sprache redest Du eher mit Dir?

Wir möchten Dir heute etwas über die Kraft des Perspektivwechsels erzählen. Vielleicht kennst Du das Bild des halb vollen oder eher halb leeren Glases? Die zentrale Frage ist dabei: wie schaue ich denn auf das Glas und was macht das mit meiner Wahrnehmung, Bewertung und meinem Wohlbefinden?

Neugierig geworden? Dann mach' es Dir bei einer Tasse Tee oder Kaffee gemütlich, lehne Dich zurück und lies weiter ...

Die Welt aus der anderen Perspektive betrachten

Erst einmal zurück zu den anfänglichen Fragen. Wie geht es Dir, wenn Du eher dazu neigst in der Art der oberen drei Fragen mit Dir zu sprechen? Wir stellen mal Vermutungen an: bei Dir ist echt viel los und Dein Leben wird Dir gerade richtig zur Last. Uff, da schwingt für uns eine ziemliche Schwere mit und es klingt eher belastet.

Oder stellst du beim Lesen gerade fest, dass Du häufiger in der Art der unteren Fragen mit Dir sprichst? Dann möchten wir Dir auch hier unsere Vermutungen nicht vorenthalten: bei Dir ist echt viel los und Dein Leben ist reich an Herausforderungen, denen Du Dich stellst. Na, das hört sich doch irgendwie anders an! Für uns klingt es irgendwie leichter, beschwingter.

Vielleicht durchschaust Du den "Trick" schon? Eigentlich sind es nicht sechs, sondern nur drei Fragen:

  • Wächst Dir gerade alles über den Kopf? ODER Staunst Du, welche Grenzen Du für Dich gerade erweiterst?
  • Fühlst Du Dich erschlagen von den vielen ungelösten Aufgaben? ODER Freust Du Dich über all' das, was Du tagtäglich schaffst?
  • Überfordert Dich die Flut an Informationen, Ereignissen und Erlebnissen? ODER Fühlst Du Dich im wahrsten Wortsinn er-füllt vom Reichtum Deines Lebens?

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Es ist tatsächlich DEINE Entscheidung, wie Du die Ereignisse des Lebens wahrnimmst und da spielt die "Macht der Gewohnheit" eine wichtige Rolle. Uns begegnen in den Workshops oder Coachings immer wieder Menschen, die sich mit der Entscheidung durch welche Brille sie schauen, das Leben ziemlich be- oder erschweren. Wenn das Glas halb leer ist, dann haben sie quasi eine ihrer dunkelsten Sonnenbrillen aus dem Schrank geholt und aufgesetzt; sie lässt kaum Licht durch. Mitunter rechtfertigen sie in solchen Situationen ihre Sicht auf die Welt mit einem ausgeprägten Realitätssinn, der sie vor Enttäuschungen schützen soll. Kennst du solche "Dunkelste-Sonnenbrille - Momente" auch? Uns sind sie durchaus schon das eine oder andere Mal begegnet. Und wenn wir mal ehrlich sind: wirklich gut tun sie uns oftmals nicht. Als Coaches stellen wir in solchen Momenten bewusst Fragen wie: "Was ist das Gute an dieser Situation?" oder "Was könntest Du stattdessen jetzt tun?" oder "Welchen Nutzen kannst Du daraus ziehen?". Diese regen an und bewegen damit eine ganz elementare Kraft - die Coaching so wirkungsvoll macht - um aus sich selbst heraus neue Möglichkeiten zu entdecken, die eigene Situation auf "andere" Weise wahrzunehmen:

Die Ressourcenorientierung

Der Begriff kommt vielleicht etwas sperrig daher - was sind in diesem Zusammenhang Ressourcen? Nähern wir uns zunächst über die Definition gemäß Duden an: Ressourcen werden hier als "natürlich vorhandener Bestand von etwas, was für einen bestimmten Zweck (...) benötigt wird" definiert. Dieser "natürlich vorhandene Bestand" meint im Coaching alle inneren und äußeren Kraftquellen, die uns darin unterstützen, ein Ziel zu erreichen, eine Veränderung umzusetzen oder ein Problem zu lösen - kurzum das Leben mit seinen Facetten gesund zu meistern. Zu den inneren Ressourcen zählen bspw. persönliche Erfahrungen, Überzeugungen, Visionen und Werte, Wissen und Kompetenzen oder auch Eigenschaften. Äußere Ressourcen entspringen meist Beziehungen, wie z.B. soziale Netzwerke, Liebe, Freundschaft.

Was hat das nun mit dem Glas zu tun? Wenn für Dich auch in anspruchsvollen Situationen das Glas eher halb voll ist, dann nutzt Du Deine Ressourcen als Kraftquelle. Du schaust eher auf das, was gut läuft, was Du schon geschafft hast und entwickelst für Dich Ideen, die Dir helfen können, solche Situationen gesund zu bewältigen. Das Tolle daran ist: Du erweiterst ständig Deine Möglichkeiten! Das klingt vielleicht auf den ersten Blick einfacher gesagt als getan, denn gerade in den herausfordernden Situation driften wir gerne in unsere "alte" Gewohnheit ab und schwupp, sitzt die "dunkelste Brille" wieder auf der Nase. Das Wichtigste ist, dass Du Dir bewusst bist, dass Du jeder Zeit und in jeder Situation - auch hier und jetzt - entscheiden kannst, durch welche Brille Du das Leben betrachten möchtest. Sei Dir gewiss: Übung hilft, denn je öfter Du die Perspektive wechselst und Dich traust auf die Schätze zu schauen, die AUCH da sind, um so selbstverständlicher integriert sich dieser Blick in Dein Leben. Alles in DEINEM Tempo, so wie es zu Dir passt.

Und dass Du Dir damit dauerhaft Gutes tust und aktiv für Dein gesundes Wohlbefinden sorgst, liegt darin begründet, dass Ressourcenorientierung ein wesentliches Element der

Salutogenese - die Lehre von der Gesunderhaltung

ist. Im Gegensatz zur Pathogenese, die sich mit der Entstehung und Behandlung von Krankheit beschäftigt, ist die Salutogenese die Wissenschaft von der Entstehung und Erhaltung von Gesundheit. Der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky fand in den 1970er Jahren in seinen Forschungen u.a. heraus, dass eine positive Lebensorientierung wesentlich dazu beitragen kann, dass Menschen trotz widrigster Lebensumstände gesund bleiben. Der salutogenetische Blick fokussiert also das Positive und stellt die Frage in den Mittelpunkt, was uns gesund macht und erhält, was uns stärkt, was Spaß sowie zufrieden & glücklich macht.

Wir von 2care stehen für salutogenetische und ressourcenorientierte Konzepte! Uns ist in allem, was wir tun, der Blick auf die Qualitäten wichtig - das ist quasi unsere innere Haltung. Warum? Weil wir fest davon überzeugt sind, dass wir Menschen mit positiven Gedanken leichter und gesünder durch`s Leben gehen. Weil wir glauben, dass jede(r) von uns seine Ressourcen aktivieren kann. Und weil wir fasziniert davon sind, welche kraftvollen Energien der Fokus auf das halb volle Glas freisetzt!

Wenn Dich dieser Artikel neugierig gemacht hat, wie das alles ganz praktisch aussehen kann, dann laden wir Dich herzlich zu unserem nächsten Impulsworkshop ein: am 20. Juni 2015 widmen wir uns dem Thema "Mal leicht, mal schwer - so bringe ich mein Leben gesund in Balance". Fünf erfrischende und leichtgängige Stunden, in denen Du Dir gemeinsam mit anderen und mit unserer coachenden Unterstützung Klarheit über Deine persönlichen Ressourcen und Blickwinkel verschaffen kannst. Wir freuen uns auf Dich! Alle weiteren Informationen findest Du hier.

Für heute wünschen wir Dir gute Gedanken und viel Spaß dabei, auch einmal andere Blickwinkel auszuprobieren! Denk daran - es ist DEINE Entscheidung, welche Brille Du aufsetzt!

Herzlichst

Die Zwei von 2care

Aus dem 2care Blog