Was Frauen in Führung (nicht) brauchen

Heute schließen wir unsere kleine Reihe über Frauen - in der Gesellschaft und als Führungskraft in Organisationen - ab. In den letzten Wochen haben wir Dich ermuntert, frei nach Astrid Lindgren frech und wild und wunderbar zu sein. Im 2. Artikel fragten wir uns, ob Frauen die besseren Chefinnen sind und kamen zu dem Ergebnis, dass gute gesunde Führung weder männlich noch weiblich, sondern menschlich ist. Der 3. Blog erschien als Gastartikel bei unserem Netzwerkpartner Raum für Führung. Hier gehen wir dem Phänomen auf den Grund, warum sich die gesetzlich eingeführte Frauenquote bis heute nicht zum Turbolader für eine gesunde Frauenförderung entwickelt hat.

Wenn unsere Artikel bisher gar nicht ausschließlich frauenspezifisch waren, warum haben wir dann überhaupt diese Blogreihe ins Leben gerufen? Wenn gute gesunde Führung menschlich ist, warum gibt es dann überhaupt eine Diskussion zum Thema "Frauen in Führung"? Und wozu um alles in der Welt dann eine Frauenquote?

Unsere Antwort: weil der Weg hin zu dieser bunten und menschlichen Führungskultur noch nicht wirklich bereitet ist. Oder anders: weil er oftmals noch dadurch bereitet wird, den Frauen beizubringen, wie sie sich in den männlich geprägten Führungsetagen am besten behaupten. Daher ist bis heute der Weiterbildungsmarkt voll von Seminaren, die Frauen trainieren, sich in die vermeintlichen "Spielregeln" männlicher Führung einzufügen.

Schluss mit Gleichmacherei - Vorhang auf für Vielfalt!

Frauen sind anders - Männer auch und das ist gut so! Was uns verbindet: das Menschsein. Was uns unterscheidet: individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen. Und es sind doch eben genau diese Unterschiede, die die Führungsetagen bereichern.

Neulich erzählte uns ein Mann, der viele Jahre an verantwortlicher Stelle bei einem großen Konzern gearbeitet hat, er sei immer froh gewesen, Leitungspositionen mit Frauen besetzen zu können. Seiner Erfahrung nach reagierten Frauen gerade in kniffligen Situationen, in denen etwas schief gegangen war und Zeit- und Entscheidungsdruck herrschte, sehr viel gelassener. Statt auf die Suche nach dem Schuldigen zu gehen, konzentrierten Frauen sich darauf, eine Lösung zu entwickeln. Er schätzte gerade in solchen Situationen die weibliche Kommunikationsstärke, die in seiner Wahrnehmung eher verbindend als spaltend, eher lösend als polarisierend wirkte.

Diese weiblichen Schätze sind es, die wir in heutigen Unternehmenskulturen häufig vermissen. Der Weg in eine bunte, lebendige, gesunde Führungskultur kann jedoch aus unserer Sicht nur dann erfolgreich beschritten werden, wenn Frauen in Führungspositionen genau diese Qualitäten einbringen.

Was Frauen wirklich brauchen

Lass' es uns so auf den Punkt bringen - aller guten Dinge sind drei:

  1. Ein Bewusstsein für ihre wahre, weibliche Identität, für ihre Stärken und Qualitäten - im wahrsten Wortsinn: Selbst-Bewusstsein.​
  2. Mut und ErMUTigung, diese unverfälscht und ungefiltert in ihre Führungsrolle einzubringen.
  3. Ein neues Selbstverständnis, mit dem sie Unternehmenskulturen auf bunte und vielfältige, eben auf IHRE WEIBLICHE Weise bereichern.

Dann sieht weibliche Führung so aus:

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Vielleicht findest Du noch weitere, weibliche Talente und Kompetenzen, die Deinen ganz eigenen, weiblichen Führungsstil beschreiben. Finde sie heraus! Entdecke mit unserer besonderen Fortbildung für "Frauen in Führung" Deine weibliche Führungsvision und feile auf wirkungsvolle Weise an DEINER wahrhaftigen Führungspersönlichkeit.

Du bist männliche Führungskraft oder Personalverantwortlicher und suchst eine wirkungsvolle Weiterbildung, die Deine Mitarbeiterinnen in ihrer Führungsrolle nachhaltig stärkt? Dann lohnt sich auch für Dich ein Blick auf unser erfrischend anderes Angebot !

So oder so - wir freuen uns auf den Kontakt mit Dir!

Herzlichst,
Christine & Andrea

Wir l(i)eben Gesundheit!

Aus dem 2care Blog