Komm' in Deinen persönlichen F-L-O-W!

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Diese Woche haben wir auf Facebook in unserem montäglichen gesunden IMPULSPUNKT gefragt:

Was bringt Dich in Deinen F-L-O-W?

Wir wollten damit auf spielerische Art anregen, das Wort als Akronym (lt. Duden ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter bestehendes Kurzwort) zu benutzen und nach individuell stimmigen Begriffen zu suchen. Auf dem Bild oben könnt ihr sehen, welch' tolle und inspirierende Ideen daraus entstanden sind!

Was ist denn eigentlich ein "Flow"? Heutzutage taucht der Begriff immer öfter auf und sogar Zeitschriften werden damit betitelt. Wenn wir jedoch einmal unsere Elterngeneration nach dem F-L-O-W fragen, ist die Antwort oftmals ein Schulterzucken. Man könnte also meinen es sei eines dieser neudeutschen Modeworte.

Vordergründig: ja. Tiefer geschaut: nein! Mit "Flow" - englisch "fließen, strömen" - ist ein Glücksgefühl gemeint, das aus völliger Vertiefung in eine Sache oder dem Aufgehen in einer Tätigkeit resultiert. Die Wissenschaft weiß darum schon länger und hat sich bereits in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts mit diesem Phänomen befasst: so beschreibt die Spielwissenschaft einen Flowzustand als ein völliges Eins-Sein mit sich und der Welt im Spiel. Demnach lassen uns Spiele, die uns packen, vom Tagesgeschehen entrücken und nehmen uns ganz und gar mit in eine andere Welt.

Mihály Csíkszentmihályi, Professor für Psychologie an der Universität Chicago, gilt als der herausragendste Wissenschaftler auf dem Gebiet der Flow-Forschung. Ein wesentlicher Aspekt für das Eintreten eines Flow-Gefühls ist ihm zufolge der Einklang zwischen Anforderung und Fähigkeit, sodass wir etwas mit einer gewissen Mühelosigkeit oder Leichtigkeit verrichten können.

So weit unser Ausflug in die Wissenschaft! Doch warum stellen wir uns die Frage nach dem Flow überhaupt?

Vielleicht hast Du ja schon einmal einen Flow erlebt? Erinnerst Du Dich an das Glücksgefühl, das damit einherging? Erinnerst Du Dich, wieviel Kraft es Dir gegeben hat? Das ist der Grund, warum wir Zwei von 2care meinen: es ist absolut lohneswert, sich mit der Frage zu beschäftigen, was uns in einen Flow bringt!

Und natürlich ist auch hier die Antwort wieder sehr individuell. Entscheidend ist unserer Meinung nach, dass wir ein Gefühl dafür entwickeln, welche Art von Tätigkeiten uns ein Flow-Gefühl schenken. So unterschiedlich das von Mensch zu Mensch sein mag, haben wir doch ein paar Dinge ausgemacht, die das Entstehen eines Flow-Gefühls für viele von uns begünstigen:

Ding Nummer 1: Folge Deinem Herzen!

Lass' Dein Herz sprechen und höre ihm gut zu. Es erzählt Dir, was wirklich Deinem Wesen entspricht. Es öffnet Dir den Blick für die Dinge jenseits von Ratio und Kalkül. Was Du aus ganzem Herzen tust, wird Dir Freude bereiten und leicht von der Hand gehen.

Ding Nummer 2: Bleibe im Moment!

Auch wenn es anfangs nicht so leicht fällt: denke nicht an gestern oder die Stunde zuvor und auch nicht an den nächten Schritt oder morgen. Sei GANZ und GAR im JETZT - so kannst Du in dem, was Du tust, versinken und Zeit und Ort vergessen.

Ding Nummer 3: Speichere das Gefühl gut ab!

Nimm Dir dafür die Zeit genau hinzuspüren, wo im Körper Du Deinen Flow fühlst. Warum das so wichtig ist? Weil Dein ganz persönliches Flow-Gefühl besonders wertvoll ist, denn

  • es spendet Dir Kraft für viele andere Situationen, die von Dir Disziplin und Durchhaltevermögen fordern.
  • es gibt eine Art "Memory-Effekt", d.h. der Gedanke an Dein Flow-Gefühl kann Dir erneut einen Energieschub geben.
  • ein gut verankertes Gefühl untertützt Dich, erneut in einen Flow zu kommen.

Wir Zwei von 2care wünschen Dir jedenfalls viele wertvolle Flow- oder auch Herzensmomente!

Herz-liche Grüße

Christine & Andrea

Aus dem 2care Blog