Gesundheitsmanagement - zarte Pflanze mit gesundem Wachstumspotenzial

Bist Du PersonalerIn und/ oder Gesundheitsmanagementbegeisterte(r)...

  • und möchtest das Betriebliche Gesundheitsmanagement voranbringen?
  • und wünschst Dir ein paar neue Ideen, wie Du aus Deiner Position heraus gesunde Arbeitbedingungen (mit) gestalten kannst?
  • und interessierst Dich dafür, wie Du Entscheidungsträger wie die Geschäftsleitung von einem wirklich gesunden Gesundheitsmanagement überzeugen kannst?

Hier findest Du heute dazu unsere Gedanken - quasi von (ehemaligen) Personalerinnen für PersonalerInnen und andere Gesundheitsmanagementbegeisterte - und wie immer: abseits des Mainstreams, also einfach erfrischend anders!

Betriebliches Gesundheitsmanagement - ein überholtes Wort?

Geht es Dir auch so? Der Begriff "Betriebliches Gesundheitsmanagement" (BGM) hat sich in den letzten Jahren ziemlich abgenutzt - ja, er hat sich quasi zu einem Unwort in der heutigen Unternehmenswelt entpuppt; leider, denn das Thema gewinnt an immer größerer Bedeutung. Der Grund dafür? Die Vorstellungen und bisherigen Erfahrungen! Häufig bekommen wir in Gesprächen zum BGM in etwa folgendes gespiegelt:

"Dafür haben wir keine Zeit und keine Ressourcen."

"Wir haben doch Obstkörbe, einen Bertriebsarzt und eine Rückenschule."

"Was soll das schon bringen? Es kostet viel und es nutzen doch eh immer dieselben."

Wir Zwei von 2care können diese Haltung zu einem Teil sogar verstehen! In den letzten Jahren haben wir zwei unterschiedliche Trends beobachtet:

  1. Die Entwicklung hin zu oft sehr teuren "Mega-BGM-Systemen", die Gesundheitsmanagement für den Kunden als monströses Gebilde erscheinen lassen, das aus eigener Kraft kaum zu bewerkstelligen ist. Darin enthalten sind oft Komplettlösungen von A - Z, also das vermeintliche "Rundumsorglos-Paket". Was aber, wenn für das Unternehmen bzw. die Menschen die Angebote D, L und Q überhaupt nicht wirklich relevant sind?
  2. Viele kleine handlungsorientierte Insellösungen, die fast ausschließlich der Gesundheitsförderung dienen (wie Obstkörbe, Rückenschule, mobile Massage etc.) und meist mit der Gießkanne verteilt werden. Ohne sie am Bedarf der Menschen zu orientieren und zu einem größeren Ganzen zu vernetzen, entfalten sie jedoch nicht ihre volle gesunde Wirkung.

Wie aber ist nun ein gesunder Mittelweg zwischen "Mega" und "Insel" zu gestalten? Hier kommst nun tatsächlich Du, lieber Personaler, liebe Personalerin, ins Spiel!

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Die wichtigste gute Nachricht für Dich und alle anderen Beteiligten: BGM ist kein Monster! Wirklich gesundes Gesundheitsmanagement funktioniert in kleinen Schritten, denn EINE Maßnahme ist besser als KEINE:-)! Ein paar wesentliche Dinge braucht es jedoch, damit das Gesundheitsmanagement von Beginn an zum Unternehmen und zu den Menschen passt:

1. Vision - die Basis für ein wirksames Gesundheitsmanagement

Um im Bild zu bleiben: Du musst wissen (und wollen!), was auf der obersten Stufe steht, bevor Du losläufst. Sonst erwischst Du vielleicht die falsche Treppe ... ;-) Eine nachhaltige Vision beschreibt, wie die Menschen im Unternehmen Gesundheit tagtäglich (er-)leben und sie enthält ein tragfähiges Commitment, wer welchen Beitrag dazu leistet.

Eine gesunde Vision führt somit zu einer klaren Ausrichtung aller Maßnahmen, sie ist quasi der Maßstab, an dem sich alles orientiert.

2. Partizipation - der Schlüssel für ein passgenaues Gesundheitsmanagement

Sicher hast Du aus Deiner Rolle als PersonalerIn heraus einige Ideen, welche Gesundheitsmaßnahmen zu den Menschen passen könnten. Das ist DEINE Sicht auf die Dinge - ein wertvoller Blick, dennoch ein nicht komplett umfassender! Wir empfehlen Dir, die Menschen in Deinem Unternehmen zu befragen, oder noch besser: hole sie gemeinsam an den Tisch. So beteiligst Du sie von Anfang an. ... Übrigens: eine bunte Mischung aus den verschiedenen Berufs- und Hierarchiegruppen zahlt sich dabei aus. Sie haben das Ohr an den mitarbeitenden Menschen und wissen, wo der Schuh drückt. Und im besten Fall entdeckt ihr gemeinsam ungeahnte Talente, die sicht- und nutzbar werden.

Die besten ExpertInnen für Betriebliches Gesundheitsmanagement sind die Menschen selbst.

3. Ressourcenorientierung - wichtige Säule eines nachhaltigen Gesundheitsmanagement

Damit meinen wir zum einen: schau auf die Ressourcen, die bereits im Unternehmen vorhanden sind! Bestimmt gibt es unter den Mitarbeitenden Menschen, die vielfältige Fähigkeiten außerhalb ihres Jobs mitbringen, mit denen sie das Repertoire gesund ergänzen können. YogalehrerInnen beispielsweise. Du glaubst gar nicht, welcher Motivationsschub damit einher geht, wenn diese Menschen ihr Talent für die Menschen des Unternehmens einsetzen dürfen!

Wir meinen zum anderen aber auch Deine eigenen Ressourcen: schau genau hin, was Du im Rahmen des Gesundheitsmanagements selbst gestaltest und wozu externe Beratung einfach sinn- und wertvoll ist. Der Blick von außen schenkt Dir nicht nur neue Perspektiven, sondern entlastet Dich. Du gewinnst Freiraum für weitere wichtige Dinge, denn vermutlich ist das Thema Gesundheitsmanagement eben nur eins von mehreren auf Deinem Schreibtisch. Wir wissen, wovon wir sprechen ;-).

Gesundes Gesundheitsmanagement berücksichtigt, wer was am besten kann.

Unser Fazit: Gesundheitsmanagement ist kein Monster, sondern eine zarte Pflanze, die gehegt und gepflegt werden möchte!

Wenn Du nun als PersonalerIn oder aus einer anderen Position heraus in den Startlöchern stehst und das Thema Gesundheit in Deiner Organisation wieder mit frischem Wind zum Leben erwecken möchtest, dann unterstützen wir Dich gerne dabei ...

  • den passenden Samen zu finden, der in Deinem Unternehmen aufgeht: also die passende Argumentation, um Entscheidungsträger wie die Geschäftsleitung zu überzeugen.
  • das Beet individuell anzulegen: den Entwicklungsprozess für ein passgenaues & individuelles Gesundheitsmanagement aufzusetzen.
  • den Dünger gezielt einzusetzen: die ersten Schritte fokussiert und an der Vision ausgerichtet gemeinsam zu gehen.

Hast Du noch Fragen? Hast Du Lust mit uns ein wirklich gesundes Gesundheitsmanagement aufzusetzen?

Wir freuen wir uns auf den Kontakt mit Dir!

Für heute wünschen wir Dir eine gesunde Restwoche, herzlichst
Christine & Andrea

Wir l(i)eben Gesundheit!

Aus dem 2care Blog